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Private Unfallversicherung

Was ist Private Unfallversicherung?

Die Private Unfallversicherung (PUV) schützt Sie bei Unfällen mit bleibenden Schäden. Sie zahlt, wenn Sie körperlich beeinträchtigt werden – nicht nur für Kosten, sondern auch für Einkommensverluste.

Die Realität ist komplizierter: Fristen, Gutachter, Versicherer-Tricks, abgelehnte Claims. Besonders in Hannover brauchen Sie einen erfahrenen Fachanwalt an Ihrer Seite.

In der Praxis scheitert es oft: Lange Wartezeiten auf Gutachten, Versicherer lehnen ab, medizinische Fragen bleiben offen – und Ihre 15-Monats-Frist läuft.

Die kritischen Fristen – Das größte Risiko

Die gefährlichste Hürde ist die 15-Monats-Frist nach einem Unfall:

Die größte Falle: Sie haben nur 15 Monate, um den Unfallschaden ärztlich feststellen zu lassen – danach ist es zu spät.

Das Problem: Viele Ärzte schreiben nur Diagnosen auf (z.B. „Fraktur Schienbein“). Das reicht nicht!

Das Attest muss explizit enthalten: „Dauerschaden“, „Invalidität“ oder „Bleibende Beeinträchtigung“.

Ein Fachanwalt prüft das Attest VORHER und sagt dem Arzt, was geschrieben werden muss.

Medizinische Bewertung: Wie viel % Invalidität?

Nach einer Verletzung fragt der Versicherer: Wie stark sind Sie beeinträchtigt (in %)?

Hier nutzt die Versicherung die Gliedertaxe – eine Tabelle mit Prozentwerten:

  • Arm: 70%
  • – Bein: 70%
  • – Fuß: 40%
  • – Finger: unterschiedlich

Das Problem: Viele Versicherer nutzen veraltete Bewertungsmethoden.

Neue Standards seit 2022: Die Bewertung nach ärztlicher Beweglickkeit ist strenger geworden – Abschläge von 20-40% sind häufig. Ein Spezialist kann oft Widerspruch einlegen.

Ein Spezialist überprüft das Gutachten und legt oft Widerspruch ein – Abschläge von 20-40% können reduziert werden.

Psychische Folgen eines Unfalls – Wann zahlt die Versicherung?

Viele Unfallpatienten leiden unter Angststörungen, Depressionen oder Schlafproblemen. Die Versicherer argumentieren: „Das ist nicht mitversichert.“ Das stimmt so nicht.

Die entscheidende Frage: Hat der Unfall auch einen körperlichen Schaden verursacht, der die Psyche beeinflusst?

Ein Fachanwalt untersucht: Gibt es medizinische Gründe (Hirnverletzung, Nervenschaden) für die psychische Störung?

Die 3-Jahres-Frist für Neubewertung

Manchmal wird ein Schaden erst später schlimmer. Sie haben 3 Jahre nach dem Unfall Zeit, die Versicherung zur Neubewertung aufzufordern.

Achtung: Die Versicherung kann auch HERABSTUFEN bei einer Neubewertung!

Praktische Handlung – Was Sie JETZT tun sollten

Sofort nach dem Unfall:

  1. Attest beim Arzt anfordern
  2. 2. Fristen notieren: 15 Monate zur ärztlichen Feststellung
  3. 3. Versicherer informieren per E-Mail

Danach:

4. Fachanwalt konsultieren

5. Gutachten prüfen lassen

6. 3-Jahre-Deadline merken

Warum ein Spezialist hilft

Die private Unfallversicherung ist kein Standard-Rechtsgebiet. Ein Fachanwalt für Versicherungsrecht muss wissen: BGH-Rechtsprechung zur Fristwahrung, aktuelle Bewertungsstandards (DGOU 2022), welche Institute versichererfreundlich arbeiten, Gerichtsstände mit erfahrenen Versicherungsrichtern.

Häufige Fehler – Die Sie vermeiden sollten

Kein Attest innerhalb von 15 Monaten → 100% Verlust des Anspruchs. Rechtzeitig vom Arzt fordern!

Attest mit nur Diagnose, ohne „Invalidität“ → Versicherer lehnt ab. Fachanwalt prüft vorher.

Altes Gutachten akzeptieren → Zu niedriger Prozentsatz. DGOU 2022 Vergleich.

Fazit

Die private Unfallversicherung bietet echte Sicherheit – aber nur, wenn Sie die Regeln kennen. Eine 15-Monats-Frist, die richtige medizinische Dokumentation und ein Verständnis der aktuellen Bewertungsstandards (DGOU 2022) sind entscheidend.

Mit einem Fachanwalt an Ihrer Seite:

✓ Keine Fristen versäumt

✓ Richtige Gutachten erstellt

✓ Versicherer zahlt korrekt

✓ Im Zweifelsfall Klage mit Erfolgschancen

Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Erstberatung zu Ihrem Unfallversicherungsfall.