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Rechtsanwalt für Berufsunfähigkeitsversicherung

Telefon: 0511 3003780

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E-Mail: info@von-boehn.de

Warum benötigt man einen Rechtsanwalt für Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung), am besten gleich einen Fachanwalt für Versicherungsrecht?

Das werden Sie sich nicht mehr fragen, wenn Sie mitten im Prozess stecken und bemerken, der die Empfehlung aus dem Bekanntenkreis doch nicht so gut war. Der nette Anwalt hatte seine Stärken aber keinen blassen Schimmer vom Recht der BU-Versicherung.

Rechtsanwalt von Boehn hat 2022 seinen längsten Prozess auf Zuerkennung einer Berufsunfähigkeitsrente nach 16 Jahren erfolgreich abgeschlossen.

So wichtig wie die Versicherung ist, so schwierig gestaltet sich die Bearbeitung der Fälle im Versicherungsfall

Schon die Antragstellung bereitet Schwierigkeiten. Hier wird der Sachverhalt festgelegt, über den das Gericht später zu entscheiden hat. Bereits hier werden die Weichen gestellt. Das fängt schon mit der umfassenden Schweigepflichtentbindungserklärung an. Hier sollte eine spezielle Erklärung abgegeben werden, Es sollte auch nicht die Einschaltung eines Dienstleisters erlaubt werden. Es lohnt sich also schon bei Antragstellung eine Rechtsanwalt für Berufsunfähigkeitsversicherung zur Begleitung des Antrags zu beauftragen.

Viele Anträge auf die Versicherungsleistung bleiben erfolglos, weil die Versicherer den Versicherungsvertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten. Der Unterzeichner hat noch keinen Fall erlebt, in dem eine Feststellungsklage gegen die Anfechtung für den Versicherer erfolgreich war. Die Versicherer haben verloren oder lieber einen Abfindungsvergleich geschlossen.

Achtung: Das Stammrecht des Versicherungsvertrages verjährt nach 3 Jahren. So lange haben Sie Zeit, die Versicherer zu verklagen.

Die Versicherungen verzögern die Zahlungen und scheuen sich auch nicht vor langjährigen Prozessen, schließlich geht es um viel Geld, die finanzielle Not, die für den Versicherten entsteht, interessiert die Versicherer nicht, im Gegenteil, sie wird noch ausgenutzt. Außergerichtlich bieten die Versicherungen regelmäßig Vergleiche an, in dem die Berufsunfähigkeit für kurze Abschnitte anerkannt wird. Danach muss der Fall erneut geprüft werden, möglicherweise sind im Vergleich auch Verzichte erklärt worden. Davon ist dringend abzuraten. Die Versicherungen haben Erfahrung und wissen, welche Sachverständigen für sie günstige Gutachten erstellen.

Die Prozssführung ist oft schwierig und langwierig.

Es muss auf sachgerechte Beweisbeschlüsse geachtet werden. Gerade kleinere Gerichte neigen dazu, die Ärztekammern um einen Sachverständigen zu bitten. Häufig kann es dabei vorkommen, daß der Sachverständige sich überschätzt und zu keinem positiven Gutachten kommt – aufgrund der eigenen Insuffizienz betreffend der Berufskrankheiten. Viele medizinische Sachverständige haben nur Erfahrungen im sozialrechtlichen Bereich und verkennen, daß die Berufsunfähigkeit anders als die Erwerbsunfähigkeit zu beurteilen ist.

Auf diesem Gebiet kann Ihnen Rechtsanwalt von Boehn mit seiner langjährigen gerichtliche Erfahrung auf dem Gebiet von Personenschäden und Versicherungsrecht helfen. Wenden Sie sich an ihn, wenn die Versicherung ablehnt.

Versicherer stellt Leistungen ein

Rechtsanwalt Bernhard von Boehn hilft ihnen aber auch, wenn die Versicherung die Leistung wieder einstellt. Die Anforderung an die Einstellung sind hoch.

Formale Voraussetzung einer Leistungseinstellung im Nachprüfungsverfahren

Formale Voraussetzung einer Leistungseinstellung ist, dass der Versicherer dem Versicherten mitteilt, aufgrund welcher Tatsachen die bereits anerkannte Leistungspflicht wieder endet. Diese Mitteilung muss die begründenden Tatsachen enthalten . Die Mitteilung soll dem Versicherten die Rechtsmittel angeben, mit denen er gegen die Einstellung vorgehen kann.

Materielle Voraussetzung einer Leistungseinstellung im Nachprüfungsverfahren

Materielle Voraussetzung einer Leistungseinstellung ist der Nachweis, dass sich der Gesundheitszustand des Versicherten derart gebessert hat, dass er bedingungsgemäß wieder berufsfähig ist. Nachgewiesen werden musste vom Versicherer vorliegend also, dass sich die Schmerzen der Versicherungsnehmerin bei Belastung des linken Fußes seit dem Leistungsanerkenntnis so gebessert hatten, dass sie zu mehr als 50 % wieder ihrer früheren Tätigkeit nachgehen konnte.

Der Versicherer hält sich nicht an die vertraglichen und gesetzlichen Vorgaben

Oft werden die Leistungen unter fadenscheinigen Begründungen eingestellt. Das kann rechtswidrig sein. Denn die Versicherung hat ein Anerkenntnis abgegeben, das in der Regel unbefristet ist. Sie muss gewichtige Gründe dafür haben, von diesem Anerkenntnis abzuweichen. Eine Möglichkeit ist die nachträgliche vertragliche Vereinbarung. Dazu ist ihr Einverständnis notwendig. Sie sollten das nicht abgeben. Die Versicherer sind aber erfinderisch. Sie wechseln den Beruf und die Versicherung stellt die Leistung ein. Auch das geht nicht. Das hat ebenfalls der BGH in einer neueren Entscheidung aus dem Jahr 2022 entschieden. Schalten Sie einen Rechtsanwalt Berufsunfähigkeitsrecht ein.

Bernhard von Boehn Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht Versicherungsrecht Verkehrsrecht

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